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Borken - Ramsdorfer Berge
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46342 Velen
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Die Berge

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Südlich von Ramsdorf erstreckt sich der Höhenrücken "Die Berge" über 8 Kilometer in west-östlicher Richtung mit dem sagenumwobenen Hügelgräberfeld. Beim Bau des Waasserwerks Velen-Ramsdorf im Jahre 1957, auf dem höchsten Punkt der Berge, stieß man auf 3 Hügelgräber. Das größte Einzelgrab hat eine Höhe von 4 Meter, bei einem Durchmesser von 25 Meter. Das gesamte Gebiet der Berge, angefangen von der Wasserstiege vor Borken, über die Uhle zum Brennerholt und in die Rekener Berge bis nach Hülsten hinein, ist es mit seinen Einzelgrabhügeln sowie mit den Grab- und Urnenfeldern eine der größten Fundgruben der heimischen Vorgeschichte. Auf Ramsdorfer Boden drängen sie sich zusammen um den Lünsberg und den Tannenblüten. Neben dem bereits erwähnten Grabhügel von 25 Metern Durchmesser, zeichnen sich weitere 15 größere und etwa 100 kleinere Grabhügel ab. Fast alle sind in früheren Jahrzehnten durchwühlt worden. Den vergrabenen Schatz hoffte man hier zu finden, das "Königsgrab mit dem dreifachen Sarge".

Das Gebiet der Berge stellt heute nach dem Gutachten des westfälischen Museums für Archäologie einen nahezu erhaltenen Kultur- und Siedlungsplatz dar, dem aufgrund der Konzentration archäologischer Quellen, seiner exponierten Lage in der umgebenden Landschaft und seiner weitgehend von Zerstörungen freigehaltenen Erhaltung, hohe wissenschaftliche und überregionale Bedeutung zukommt. Einige der Funde sowie eine Nachbildung eines Grabes, sind im Museum Burg Ramsdorf zu besichtigen. 

Die Berge werden heute sehr gerne als Erholungsgebiet für ausgiebige Spaziergänge und Wanderungen genutzt. Neben vielen anderen Wegen führen auch die Hauptwanderwege X4 und X10 des Westfälischen Heimatbundes durch dieses Gebiet.

 
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