Kontakt

Schloss Raesfeld
Freiheit 27
46348 Raesfeld
Tel.: 02865/20440
Internet: www.schloss-raesfeld.de

Schloss Raesfeld

Das Wasserschloss Raesfeld ist in der Gesamtheit mit der Vor- und Hauptburg, der Schlosskapelle, der Schlossfreiheit und dem angrenzenden historischen Tiergarten ein ganz besonderer kulturhistorischer Höhepunkt im Naturpark.

Ursprünglich als Erdhügelburg inmitten einer unzugänglichen Wasser- und Sumpffläche errichtet, wurde die Anlage immer weiter verfestigt. Im 14. Jahrhundert erbaute Bytter von Raesfeld eine neuere Burg mit zwei Ecktürmen und begründete das Geschlecht derer von Raesfeld. Im Erbgang gelangte Schloss Raesfeld 1585 an die Herren von Velen, unter denen eine Zeit großen Glanzes folgte. Graf Alexander II. schließlich baute das Schloss in den Jahren 1643 bis 1658 zu dem prächtigen und repräsentativen Residenzschloss aus, das bis heute so erhalten ist. Allerdings beherbergt es in diesen Tagen keine adligen Familien mehr. Das Schloss, inklusive ca. 14 Hektar Grundbesitz, ist heute Eigentum der sieben Handwerkskammern von Nordrhein-Westfalen und Sitz der Akademie des nordrheinwestfälischen Handwerks, die hier umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet. Das Schloss selber ist daher nur von außen zu besichtigen. Allerdings befindet sich im Schloss unter den zwölf Gewölbefeldern aus dem 17. Jahrhundert eine Gastronomie, die köstliche Gaumenfreuden verspricht. Im Rittersaal finden überregional bekannte Konzerte des „Kulturkreises Schloss Raesfeld e.V.“ statt. Umrahmt wird das Schloss von der "Schlossfreiheit", einer kleinen Siedlung mit zum Teil denkmalgeschützten Gebäuden, die in ihrer mittelalterlichen Struktur erhalten geblieben ist.


Schlosskapelle

1658 erbaut, mit sehenswertem Barockaltar. Das "bleierne Herz", das an der rechten Chorseite in einer Wandnische untergebracht ist, wurde 1962 in der Totengruft gefunden. In dem Bleigehäuse ruht das Herz des 1733 verstorbenen Reichsgrafen Christoph-Otto von Velen.

 
Fenster schließen