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Standort:
Melkweg, Stadtteil Dingden- Nordbrock 

Geschäftsstelle:
Karl- Heinz Nelskamp
Landwehr 3
46499 Hamminkeln- Dingden 
Tel.: 02852/2637
Mail: info(at)heimatverein-dingden.de

Turmwindmühle Nordbrock

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Die 1844 - 1846 von den Nordbrockern Familien Hartmann und Stamm sowie Vennmann aus Kommert erbaute Turmwindmühle, wechselte wiederholt den Besitzer. In den 50er Jahren kaufte sie der Kreis Borken und konnte mit der Aktion "Naturpark Hohe Mark" die Mühle in die Parklandschaft einbinden. 

Mit der kommunalen Strukturreform zum 1. Januar 1975, ging die nach hölländischen Vorbild erbaute Mühle an den Kreis Borken über, der sie 1986 an die Stadt Hamminkeln übertrug. Seit 1978 hat der Heimatverein Dingden ein Nutzungsrecht an der Mühle, der interessierte Besucher von Frühjahr bis Herbst durch die Mühle führt.
Im Dingdener Raum sind heute noch drei Turmwindmühlen zu sehen, auch wenn sie ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Sie sind Bestandteil der niederrheinisch- westfälischen Landschaft und künden von einem Handwerk, das einmal in hoher Blüte stand. Das Gewerbe des Müllers gehört zweifellos zu den ältesten, die von unseren Vorfahren ausgeübt wurden. Anders als heute bedienten sich die Müller der damaligen Zeit noch der "himmlischen" Kräfte, die die Mahlwerke in Bewegung setzten. 
Am 12. Januar 1844 wurde die Planung der Nordbrocker Mühle fertiggestellt, ein Müller verpflichtet und ein Kostenvoranschlag erstellt. Die Erlaubnis zum Bau der Mühle wurde am 28. Mai 1844 von der königlichen Regierung zu Münster erteilt. Von Gläubigern gaben Overkämping aus Lankern 325 Taler, Buchmann aus Brünen und Breving aus Rhede jeweils 400 Taler für den Mühlenbau. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 4.800 Taler.

 
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